Invisalign

Dies ist eine moderne Behandlungsmethode mit herausnehmbaren durchsichtigen Schienen. Durch die innovative Computertechnologie werden in den Schienen die Zahnbewegungen eingebaut und die Zähne schrittweise in die richtige Richtung bewegt. An manchen Stellen werden durchsichtige Kunststoffteile (so genannten Attachments) befestigt, die für die gezielten Bewegungen notwendig sind. Der Vorteil dieser Behandlungsmethode besteht darin, dass sie fast unsichtbar ist. Außerdem ist die Zahnreinigung, im Gegensatz zu einer festen Spange, nicht eingeschränkt. Das Kariesrisiko ist gering.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kräfte sich exakt digital einstellen lassen, so dass auch parodontal geschwächte Zähne mit sehr geringen Kräften schonend bewegt werden können. Die empfohlene Tragezeit der Schienen beträgt 22 St/Tag, außer beim Essen und Trinken. Mehr hier.

Lachende Frau präsentiert eine unsichtbare Zahnschiene vor Grün hinterm Haus.

Kombiniert Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung

Bei besonders schweren Fehlstellungen ist eine reine kieferorthopädische Behandlung nicht mehr ausreichend. Nur eine Kombination mit einem chirurgischen Eingriff gibt die Aussicht auf das optimale Ergebnis. Wir arbeiten eng mit dem Kieferchirurgen zusammen und planen gemeinsam das Vorgehen. In der Regel erfolgt erst für ca. ein Jahr eine kieferorthopädische Vorbehandlung, danach folgt die Operation, danach – die Feineinstellung der Zähne, die ebenfalls ca. ein Jahr dauert. Wir beraten Sie gerne ausführlicher über dieses Thema.

Glückliche Frau zeigt stolz ihre feste Zahnspange vor blauem Hintergrund.

Kieferorthopädie vor dem Zahnersatz

Der Verlust bleibender Zähne verursacht auf Dauer Zahnkippstände und Wanderungen. Manchmal erschwert dies die Herstellung eines Zahnersatzes (Kronen Brücken, Implantate). Hierbei können durch die kieferorthopädische Vorbehandlung die Zähne wiederaufgerichtet werden, sodass ein optimaler Zahnersatz möglich wird. Wie in diesem Bild dargestellt, sind die Nachbarzähne in die Zahnlücke gekippt und machen das einsetzten eines Implantats oder einer Brücke unmöglich. Die Aufrichtung der Zähne verschafft den nötigen Platz für den Zahnersatz.

CMD

Um die Kiefergelenkserkrankungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Behandlung durchzuführen ist eine ausführliche Untersuchung des Kiefergelenks und evtl. eine Vorbehandlung notwendig. Nach einer kieferorthopädischen Behandlung können sich unentdeckte Kiefergelenkserkrankungen verschlimmern und zu erheblichen Schmerzen und Knacken führen. Die Kiefergelenksuntersuchung erlaubt uns gezielter, schonender zu behandeln und spätere Komplikationen (Schmerzen, Knacken im Kiefergelenk usw.) zu vermeiden.

Bei bereits vorhandenen Beschwerden (der so genannten CMD, oder Cranio-Mandibulärer Dysfunktion) ist es wichtig, nach einer Vorbehandlung mit einer speziellen Schiene die Zähne kieferorthopädisch so einzustellen, dass diese Beschwerden nicht mehr auftreten. Alternativ können die Zähne anschließend prothetisch versorgt werden.

Zahnarzt deutet mit einem Stift auf ein Panorama-Röntgenbild am Monitor.